Kurze Filme.

Lange Feiern.

Kurzfilmrolle:

"Grauzone"

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"Die Traurigen werden geschlachtet,
die Welt wird lustig.

Die Bösen werden geschlachtet,
die Welt wird gut."

(Grauzone, "Schlachtet")

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Einlass/Beginn Filmprogramm:

20.30 Uhr/21.00 Uhr

Einlass Konzert&Fest:

22.00 Uhr

Eintritt:

Filme+Konzert 12,-


FILMPROGRAMM#10

Beginn: 20.30 Uhr


> Zum Musikprogramm#10

 
Bear
Kurzfilm (Australien, 2011)
10'30''  

 

Filmfestspiele Cannes "Goldene Palme" 2011 (nominiert)
Future Shorts Filmfest "Publikumspreis" 2012






Nash Edgerton ist Obi Wan-Kenobi. Also irgendwie zumindest. Denn der umtriebige Australier ist nicht nur Filmemacher, Regisseur und Schauspieler, sondern auch Stuntman...und hat als solcher seinen Körper unerkannt durch Megaschinken wie Matrix, Star Wars und Superman returns geschunden...bereits bei der Erstausgabe der Drehmomente war Edgerton mit von der Partie, damals stand sein weltweit gefeierter Kurzfilm-Schocker Spider auf dem Programm. Wie bei diesem vollzieht Edgerton mit Bear die gewagte Gratwanderung entlang der Grauzone zwischen Humor und Entsetzen...das Gegenteil von gut ist gut gemeint...

 

 

Regie: Nash Edgerton

 

Im Netz: http://en.wikipedia.org/wiki/Nash_Edgerton

  

 
Grauzone
Kurzspielfilm (Österreich, 2003)
18'30''  

 

Max-Ophüls-Prize Saaarbrücken 2004
Rio de Janeiro Student Film Festival Special Mention 2004
Palm Springs Short Film Festival Best student film under 15min (2004)
München Student Film Festival Special Jury Prize 2003
Filmfestival der Filmakademie Wien Bestes Drehbuch beste Regie 2003
Diagonale/ Festival des österreichischen Films Preis der Jury der Jugend 2004
Kultursalon Hörbiger Wien Bester Film 2004






Es mag angesichts der Rahmenhandlung etwas sarkastisch erscheinen - aber Karl Brettschneiders Grauzone ist durchaus ein Roadmovie...ein tragischer Zwischenfall an einer Landstraße verleitet zwei Brüder zur Flucht...und mitten hinein in einen düsteren Politthriller, in dem auf der Farbpalette des Lebens die Grenzen zwischen schwarz und weiß bedenklich verschmiert werden...

 

 

Regie: Karl Brettschneider 
 

Im Netz: http://www.crew-united.com/?mov=26484

 


 
On a Wednesday Night in Tokyo
Kurzdokumentarfilm (Deutschland, 2004)

5'35''  

 
Kunstpreis der Stadt Bonn 2004
Expresión en Corto 2005, Mexiko - Besondere Erwähnung
Unimovie 2005, Pescara, Italien - Bester Experimentalfilm
Tampere Int. Short Film Festival 2006, Finnland - Bester Dokumentarfilm






Mit knapp drei Millionen Fahrgästen pro Jahr gehört die Tokio Metro das meist befahrene U-Bahn-System der Welt...

 

Regie: Jan Verbeek

 
Wasserschlacht
Dokumentarfilm (Deutschland, 2007)

18'00''  


Berlin Today Award 2007

 






Wo bis 1990 noch der "kleine Grenzverkehr" die Begegnung von Ost- und Westberlinern ermöglichte, wird seit 1998 ein keineswegs kalter Krieg zwischen den benachbarten Stadtteilen Kreuzberg und Friedrichshain geführt. Die beiden besonders bei den vielzitierten jungen Kreativen beliebten Vorzeigeviertel wurden durch eine sarkastische Laune der Stadtplaner zu einem gemeinsamen Bezirk zusammengeschlossen, was die diffusen Animositäten zwischen Kreuzbergern und Friedrichshainern keineswegs bereinigte. Und so ziehen alljährlich im Rahmen einer hochoffiziell angemeldeten Demonstration Kämpfer in die "Wasserschlacht" auf der "Oberbaumbrücke"...wenn man Berlin überhaupt verstehen kann, dann hilft dieser unprätentiöse Film über Grauzonen in der ehemals grauen Zone dabei sicher...

 

 

Regie: Katarzyna Klimkiewicz / Andrew Friedmann

  

Im Netz: http://www.kino-zeit.de/news/wasserschlacht-gewinnt-berlin-today-award

 


 

 
Playing for Pocket Change (Episode 9)
Kurzdokumentarfilm (U.S.A., 2011)

6'40''  

 

 

LES Filmfestival "Official Selection" 2011
Lewiston Auburn Film Festival "Official Selection" 2011

 






Nochmal New York. Aber hey, der großartigsten Stadt der Welt kann man schon mal etwas mehr Platz einräumen...in insgesamt zehn Episoden Playing for Pocket Change werfen die Filmemacher Mark Cerosismo und Michael Capasso einen einfühlsamen Blick in den musikalischen Untergrund...portraitiert werden Straßenkünstler unterschiedlichster Provenienz, die die mondänen Bahnhöfe der New York City Subway zu ihrer Bühne machen...dass auch an den grauen Rändern der Gesellschaft große Kunst gedeiht, zeigt hier der Soul- und Blues-Crooner Geechee Dan, der sich selbst als Singing Dragon bezeichnet...

 

 

Regie: Mark Cersosimo / Michael A. Capasso

 
Tribute to Klaus Kinski
Musikfilm (Deutschland, 2011)
2'16''  

 

 






Wer genau mitgezählt hat, der stellt fest: mit dem bereits dritten Beitrag zu unserem kleinen Kurzfilmfest ist der Wahlberliner Rapper und Filmemacher Emus Primus der unangefochten, äh, meiste. Das hat aber hat völlig seine Richtigkeit, denn der Mann ist nicht nur begnadeter MC, sondern auch ein visionärer Meister der filmischen Collage. Hat er sich in seinen beiden letzten, viel gefeierten Filmen "Berlin spricht" und "Berlin spricht wieder" virtuos durch die Berliner Street Art dekliniert, widmet er sich in seinem neuesten Geniestreichmit Klaus Kinski einem Schauspieler, der wie kein anderer die Grauzone zwischen Genie und Wahnsinn mehr als einmal gekreuzt hat...und wie immer ist das Ergebnis hochgeeignet zum Kopfnicken...

 

Regie/Musik: Emus Primus 

 

Im Netz: http://emusprimus.bandcamp.com/album/emus-primus-sampler

 

 
Pixels
Animationsfilm (Deutschland 2011)
2'10''  






Die Erde ist rund? Kann man im Menschheitszeitalter 3.0 auch mal in Frage stellen. Und das geschieht in diesem ebenso kurzen wie ausgezeichneten CGI-Streifen...die Pixelgegner schlagen zurück und legen einfach die ganze Welt in Schutt und Asche...und am Ende wird auch noch bildironisch auf einen der größten Science Fiction-Filme aller Zeiten eingedrosche. Wer weiß, welcher das ist, kriegt ein Sternchen ins Heft...

Angeblich hat nach dem sensationellen viralen Erfolg des Films im Internet der lethargische Dauerblödler Adam Sandler die Rechte an Pixels aufgekauft...und plant, auf dieser Grundlage einen Abendfüller zu produzieren...na dann...

 

 

Regie: Patrick Jean 

 

 

 
Unnamed Sound Sculpture
Animationsfilm (Deutschland 2012)
4'56''  


Internationales Kurzfilmfest Oberhausen MuVi-Award 2012 (nominiert)
  






Ein Pixeltanz in silbergrau...drei Kinect-Geräte kamen zum Einsatz, um die Bewegungen einer Tänzerin in eine dynamische Skulptur aus 22.000 einzeln steuerbaren Bildpunkte umzusetzen...das so geschaffene 3D-Modell ist von wirklich atemberaubender Anmut...Technik und Ästhetik auf Augenhöhe...und das heißt in diesem Falle: sehr hoch...

 

 

Regie/Realisation: Daniel Franke/Cedric Kiefer
Musik: Machinefabriek

 

  

26-1-13

Eine Produktion der

 

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Mit freundlicher Unterstützung von:

 

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